Hirnaneurysma
Ein Hirnaneurysma ist eine krankhafte Aussackung einer Hirnarterienwand, meist an Verzweigungspunkten des Circulus arteriosus cerebri (Willisi-Kreis). Die Gefäßwand ist durch den Verlust von Gewebeschichten geschwächt, was zu einer Ruptur mit anschließender lebensgefährlicher Subarachnoidalblutung führen kann.
Was ist ein Hirnaneurysma?
Die Mehrheit der zerebralen Aneurysmen – etwa 3 % der Bevölkerung tragen eines in sich – bleibt lebenslang symptomlos und unentdeckt. Die Gefahr liegt im jährlichen Rupturrisiko von 0,5–1 %, das mit der Größe des Aneurysmas, Rauchen, Bluthochdruck und familiärer Veranlagung steigt. Ein gerissenes Aneurysma führt zu einer Subarachnoidalblutung (SAB), einem neurologischen Notfall mit einer sofortigen Sterblichkeit von 10–15 % und weiteren 25 % innerhalb der ersten 30 Tage. Überlebende tragen oft dauerhafte neurologische Schäden davon.
Die Behandlung eines unrupturierten Aneurysmas – entweder durch operatives Clipping oder minimalinvasives Coiling – schaltet das Rupturrisiko dauerhaft aus und schenkt Patienten Sicherheit. Für internationale Patienten bietet Istanbul Zugang zu führenden Neurovaskulär-Spezialisten und JCI-akkreditierten Kliniken mit Wartezeiten von wenigen Tagen statt Monaten und zu Kosten, die 50–60 % unter denen in Westeuropa liegen.
Treatment Options for Hirnaneurysma
View All ProceduresSymptome eines Hirnaneurysmas
Die meisten unrupturierten Hirnaneurysmen verursachen keine Symptome und werden zufällig im Rahmen anderer Untersuchungen entdeckt. Größere AVMs/Aneurysmen können durch Druck auf Hirnnerven zu Doppelsehen, hängenden Augenlidern oder Kopfschmerzen führen. Ein heftiger Warnkopfschmerz, der tage- oder wochenlang einer Ruptur vorausgehen kann, wird oft fälschlicherweise als Migräne gedeutet. Ein Riss äußert sich durch den klassischen Vernichtungskopfschmerz (plötzlich einsetzender, stärkster Kopfschmerz des Lebens), oft begleitet von Übelkeit, Nackensteifigkeit, Lichtscheu und Bewusstlosigkeit.
Diagnostische Wege
Ein kraniales CT ohne Kontrastmittel ist die primäre Untersuchung bei Verdacht auf SAB, um Blut im Liquorraum sichtbar zu machen. Die CT-Angiographie (CTA) zeigt die genaue Morphologie (Größe, Halsbreite, Form des Aneurysmas) und seine Beziehung zu Nachbargefäßen. Die digitale Subtraktionsangiographie (DSA) bleibt der Goldstandard zur Behandlungsplanung. Ist das CT negativ, aber der klinische Verdacht hoch, wird eine Liquorpunktion durchgeführt.
Fortgeschrittene Behandlungsoptionen bei Vellum Select
Vellum Select bietet eine umfassende Aneurysma-Therapie durch Prof. Dr. Türker Kılıç, einen führenden Neurovaskulär-Spezialisten mit weitreichender operativer und endovaskulärer Erfahrung.
Mikrochirurgisches Clipping
Bei anatomisch günstig gelegenen Aneurysmen – insbesondere an der mittleren Hirnarterie (MCA) und bei jüngeren Patienten – ist die Kraniotomie (Gehirnoperation) in der Türkei mit Einsetzen eines mikrochirurgischen Clips die Methode der Wahl. Dabei wird der Aneurysmahals freigelegt und mit einem Titanclip dauerhaft vom Blutkreislauf ausgeschlossen. Die Erfolgsrate bei unrupturierten AVMs/Aneurysmen liegt bei über 98 %.
Endovaskuläres Coiling
Für eine weniger invasive Behandlung bietet das Hirnaneurysma-Behandlung in der Türkei Coiling, stentgestütztes Coiling oder sogenannte Flow-Diverter (Flussumleiter) an. Die Instrumente werden über einen Leistenkatheter eingeführt – kein großer Schnitt am Kopf, kein Öffnen des Schädels und meist nur 24–48 Stunden Krankenhausaufenthalt. Flussumleiter haben die Behandlung großer Aneurysmen revolutioniert.
Um Ihre Diagnose eines Hirnaneurysmas mit Prof. Dr. Türker Kılıç zu besprechen, besuchen Sie sein Profil oder kontaktieren Sie Vellum Select, um eine Beratung zu vereinbaren.